Pressemitteilungen
BASS e.V. begrüßt das Antragsrecht für Ansbacher Jugendrat
Das Bündnis Ansbacher Schülerinnen und Schüler e.V. begrüßt den Beschluss des Ansbacher Stadtrates dem Jugendrat ein direktes Antragsrecht einzuräumen. So kann die erfolgreiche Arbeit vom letzten Jahr noch weiter voran gebracht werden. Die Jugendräte werden direkter in die Beschlussbildung der Kommune integriert, dieses entgegengebrachte Vertrauen des Stadtrates wird die Jugendlichen auch weiter motivieren sich für die Arbeit im Jugendrat zu engagieren.
Die Kritik der Jungen Union und der Schüler Union Ansbach weist BASS e.V. in weiten Teilen zurück. Das Konzept für den Ansbacher Jugendrat, das im Jahr 2007 entstanden ist, wurde mit vielen Jugendlichen diskutiert, auch mit Initiatoren und Organisatoren von Jugendräten bzw. –parlamenten aus anderen Städten wurde gesprochen, so dass dieses Konzept bereits viele Probleme beseitigen kann, mit denen anderen Städte zu kämpfen haben.
- Die Alterbeschränkung auf 18 Jahre wurde gesetzt, da Jugendliche, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, ihre Stimme bei der Stadtratswahl abgeben können und so Einfluss auf das politische Geschehen in Ansbach nehmen können. Diese Möglichkeit bleibt den minderjährigen Kindern und Jugendlichen verwährt.
- Gleiches gilt auch für die Studenten der Ansbacher Hochschule, auch ihnen bietet die Wahl des Stadtrates eine Beteiligung an den kommunalen Entscheidungen.
- Ein Grund für die einjährige Wahlperiode liegt in der Schwierigkeit Kandidaten zu finden, die sich längerfristig engagieren möchten. Eine Verlängerung der Wahlperiode würde zu einer Verschlechterung dieser Situation führen. Außerdem besteht für viele Jugendräte die Möglichkeit zwei Wahlperioden zu kandidieren.
- Die Angst vor der „Zensur“ durch die betreuenden Kräfte oder durch die Oberbürgermeisterin ist nunmehr durch den Stadtratsbeschluss unbegründet, da die Anträge direkt gestellt werden können. Die betreuenden Kräfte im Amt für Familie, Jugend, Senioren und Integration stehen dem Jugendrat lediglich beratend zu Seite.
- Bei der Konzeption wurde auch viel über die Einbeziehung der politischen Jugendorganisationen diskutiert. Um möglichst viele Jugendliche für die Arbeit im Ansbacher Jugendrat zu motivieren, wurde sich bewusst gegen eine direkte Einbeziehung entschieden. Parteien stellen zweifelsohne einen wichtigen Teil unserer Demokratie dar, allerdings sind die Parteiprogramme in vielen Teilen so komplex, dass diese von Jugendlichen gar nicht, oder nicht richtig verstanden werden. Der Jugendrat soll seine Mitglieder an politische Arbeit heranführen und so den Bildungsprozess einer politischen Meinung anstoßen. Den Jugendräten steht es frei, sich in einer Jugendpartei zu engagieren, es sind aber die Interessen möglichst aller Ansbacher Jugendlichen zu vertreten.
Der Jugendrat muss eine Institution sein, die sich, unabhängig von Parteien, für das Wohl der Kinder und Jugendlichen in Ansbach einsetzt.
BASS e.V. zieht ein positives Fazit aus über einem Jahr Jugendrat in Ansbach. Um den Jugendrat bei den Ansbacher Kindern und Jugendlichen zu etablieren, bedarf es erfahrungsgemäß Zeit. Wenn man dem Jugendrat diese Zeit gibt, dann wird eines seiner obersten Zeile erreicht: „Die Stimme Jugendlicher öffentlich hörbar machen“
BASS e.V. wählt neuen Vorstand
Mit Beginn des neuen Schuljahres hat auch ein neues Jahr in der BASS Arbeit angefangen.
Der bisherige Vorsitzende des Vereins, Sebastian Höhn, ist seit 1. September Geschäftsführer von BASS e.V.. Diese Aufgabe übernimmt er im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ).
Am vergangenen Sonntag, den 10.10.2010 wählte die Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand.
Frau Beate Marquardt, ehemals zweite Vorsitzende, übernahm das Amt der 1. Vorsitzenden.
Frau Sieglinde Holzknecht, die seit einigen Jahren bei BASS aktiv ist, wurde zur 2. Vorsitzenden gewählt
Herr Andreas Liebert wurde in seinem Amt als Schatzmeister bestätigt.
Als neue Beisitzerinnen wurden Katinka Merbach und Nina Maurer gewählt.
Auf der Mitgliederversammlung wurde dem ausgeschiedenen Vorstandmitgliedern gedankt, sowie das Jahresprogramm für das Geschäftsjahr 2010/2011 diskutiert.
